Bronze für Österreich bei Informatik-Olympiade

Florian Leimgruber, Schüler der HTL Leonding/OÖ., hat bei der 28. Informatik-Olympiade in Kazan Russland die Bronze-Medaille gewonnen und die Silber-Medaille nur knapp verpasst.

BILD zu OTS - Empfang fŸr das Team Austria bei der IOI 2016

BILD zu OTS – Empfang fŸr das Team Austria bei der IOI 2016

Wien (OTS) – Olympische Spiele finden nicht nur gerade in Rio statt,
sondern auch in der russischen Stadt Kazan. Dort haben sich über 300
junge Informatik-Talente aus 84 Ländern zur 28. Informatik-Olympiade
(IOI) http://ioi2016.ru versammelt, die heuer von 12. bis 19. August,
stattfindet.
Bei der IOI mit dabei sind auch vier junge Österreicher:  Florian
Leimgruber von der HTL Leonding/OÖ, Miklós Zsigmond Horváth vom
Gymnasium Schillerstraße in Feldkirch/Vbg. sowie die beiden St.
Pöltener HTL-Schüler Simon Lehner-Dittenberger und Stefan Kurzbauer.
Die Teilnahme der vier Schüler an der IOI wurde durch die
Österreichische Computer Gesellschaft (OCG), die engagierten Betreuer
Prof. Helmut Achleitner (BG Amstetten) und Direktor  Johann Fellner
(BRG Wörgl), Univ.-Prof. Gerald Futschek (TU Wien) sowie die
Sponsoren, das Bildungsministerium, CSC, LieberLieber Software,
Oracle, RZL Software, Siemens, Sparx Systems und den Verband
Österreichischer Software Industrie (VÖSI) ermöglicht. „Die
Nachwuchs- und Talente-Förderung im Bereich Informatik ist uns ein
ganz wichtiges Anliegen, die Teilnahme an Wettbewerben ist da ein
ganz wichtiger Beitrag“, betont OCG-Generalsekretär Ronald Bieber.
Die österreichische Website zur IOI wird von der Österreichischen
Computer Gesellschaft gestellt: https://www.ocg.at/ioi-2016

 

Zwtl.: Asiaten führend
Sechs Aufgaben waren an zwei Wettbewerbstagen zu lösen, für jede
Aufgabe wurden 100 Punkte vergeben. Die Nase vorn bei der
diesjährigen russischen Informatik-Olympiade hatten eindeutig Schüler
aus Asien. Vor allem China bot eine überragende Mannschaftsleistung:
Die Plätze eins, zwei und fünf ging an China. Auf den Plätzen drei
und fünf landeten russische Schüler, insgesamt schnitten die Asiaten
sehr stark ab, erst auf Platz acht landeten ex-aequo die ersten
Europäer (aus Polen und Bulgarien).
Als bester österreichischer Teilnehmer erreichte Florian Leimgruber
mit 311 Punkten (von 600) Rang 89 und landete damit in den
Bronze-Medaillen-Rängen. Er verpasste damit nur knapp die
Silbermedaille, die ab 328 Punkten vergeben wurde. Florian bestätigte
mit diesem Ergebnis auch sein Abschneiden in Österreich. Er war
Sieger der Österreichischen Informatik-Olympiade Ende Mai in Wörgl.
Team-Kollege Stefan Kurzbauer verpasste mit 186 Punkten (Rang 199)
nur knapp die Bronze-Medaille, während die beiden anderen heimischen
Kandidaten ein sehr ähnliches Resultat erzielten. Simon
Lehner-Dittenberger landete auf Platz 253 (102 Punkte) und Miklós
Zsigmond Horváth auf Platz 257 (99 Punkte). Übrigens startete Peter
Ralbovsky (er errang 2015 Bronze für Österreich) heuer für die
Slowakei und eroberte wieder eine  Bronze-Medaille.  Die offizielle
feierliche Verleihung der Medaillen findet heute Donnerstag, 18.
August 2016, in Kazan statt. Alle Resultate der IOI 2016 sind online
Die Österreichische Computer Gesellschaft (OCG) wird im Herbst eine
Feier zur Ehrung der erfolgreichen österreichischen Olympioniken
veranstalten und gratuliert allen vier Teilnehmern.
Zwtl.: Österreich bei der IOI
Österreich nimmt seit 1992 an der IOI teil und war bisher sehr
erfolgreich. Bei 25 Teilnahmen konnten insgesamt 31 Medaillen
errungen werden (3 x Gold, 5 x Silber, 23 x Bronze). Der bisher
erfolgreichste österreichische Olympionike ist Wolfgang Thaller: Er
nahm an vier IOIs (1996 bis 1999) teil und gewann zweimal Gold und
zweimal Silber.

 

Hintergrundinformation:
Alles über die IOI auf wikipedia:

 

Rückfragehinweis:
   Österreichische Computer Gesellschaft
   Dr. Christine Wahlmüller-Schiller
   Tel. +43 1 5120235-60

 

Quelle Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/439/aom
Veröffentlicht unter Allgemein, Wissensmanagement & Collaboration | Hinterlasse einen Kommentar

Technologieoutlook und Megatrends: Digitale Gesellschaft in der Zukunft am 30. September 2016 in Zürich

Future Network veranstaltet gemeinsam mit Conect Eventmanagement bereits zum 10.Mal in Kooperation mit der Schweizer Informatikgesellschaft und ICTswitzerland, der Dachorganisation der Verbände sowie der Anbieter- und Anwenderunternehmen von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) eine Technologie Outlook Veranstaltung in Zürich.

Veranstaltungsthemen:

  • Autonome Systeme & Industrie 4.0
  • Internet of Things, Services and People bei ABB Schweiz
  • Cognitive Computing
  • Bargeldlose Gesellschaft: Fluch oder Segen?
  • Herstellerverpflichtung bei informationeller Selbstbestimmung
  • Information Security
  • Brave New World oder 1984?
  • Demokratie 2.0
  • Menschenrecht im digitalen Zeitalter
  • Podiumsdiskussion:
    • Chancen und Herausforderungen für die Gesellschaft

Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie auf der Seite www.future-network.at

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Informatik-Großereignis Ende September am Wörthersee

In Klagenfurt findet die größte deutschsprachige Fachtagung
für Informatik statt: die INFORMATIK 2016. Über 500 Personen
haben sich schon angemeldet.
Klagenfurt (OTS) – Praktiker und Wissenschaftler, die an aktuellen
Fragestellungen der Informatikforschung und –entwicklung interessiert
sind, treffen sich vom 26. bis zum 30. September in Klagenfurt, um
über neueste Ergebnisse und zukünftige Entwicklungen zu diskutieren:
in 50 über Workshops Symposien, Tutorien und Teiltagungen zu
Industrie 4.0, Software- und Data Engineering, Business Process
Management, Multiagent Systems, Artificial Intelligence, Security,
Energieinformatik u.a.
Im Zentrum steht dabei der Mensch, was sich auch im Leitthema dieser
Multi-konferenz widerspiegelt: „Informatik: von Menschen für
Menschen“.
Highlights sind u.a. der Tag der Informatik am 28.9. und der Tag der
Wirtschaft am 29.9.: es sprechen Top-Repräsentanten der Branche wie
etwa der CEO von Atos CEE Dr. Hanns-Joachim Kopf und Dr. Sabine
Herlitschka, Vorstandsvorsitzende von Infineon Technologies Austria,
aber auch Ausnahmewissenschaftler wie Prof. Michael Wooldridge von
der Oxford University oder Prof. Andreas Zeller von der Universität
Saarbrücken.
Alle Details finden sich unter www.informatik2016.de.
Veröffentlicht unter IT-Infrastruktur, Virtualisierung & Cloud Computing, IT-Management | Hinterlasse einen Kommentar

Formale Methoden für sicherheitskritische Systeme

In der Medizin, im Transportwesen (vollautomatische Züge, Raumfahrt) oder in der Energieproduktion (Kernkraftwerke) können Softwarefehler schwerwiegende Folgen haben. Verwendet man formale Methoden, dann könnten solche Bugs im Vorhinein vermieden werden. Während die Zuverlässigkeit von einfachen Maschinen sich durch Prüfungen und Tests ermitteln lässt, ist die Beurteilung der Sicherheit von softwaregesteuerten Maschinen mit komplexem Verhalten äußerst schwierig. Hier können Tests nur das Vorhandensein von Fehlern zeigen, nicht aber deren Abwesenheit beweisen. Fehler in Softwarekomponenten können zu den verschiedensten Zeitpunkten im Verlauf des Entwicklungsprozesses entstehen – angefangen bei einer inadäquaten Anforderungsspezifikation über Fehler im Entwurf bis hin zu Implementierungs- und Integrationsfehlern, alle stellen eine potentielle Gefahr im späteren Betrieb des Systems dar. Es gibt daher verschiedene Ansätze, um die Zuverlässigkeit von Software zu erhöhen.

Im Interview erzählt Frau Dr. Christine Natschläger warum formale Methoden in Zukunft immer bedeutsamer werden und warum sie aber immer noch ein Nischendasein führen.

Was sind formale Methoden? Bei der Entwicklung sicherheitskritischer Software hat sich eine Herangehensweise etabliert, die Fehler von Anbeginn vermeiden soll. Bei den formalen Methoden liegt der Schwerpunkt auf der Konzeptualisierung der Software. Sie bauen auf mathematischer Modellierung und formaler Logik auf und werden verwendet, um die Software zu spezifizieren und zu prüfen. Mit formalen Methoden kann man von einem mathematischen Modell ausgehend durch die logische Analyse die Eigenschaften eines Systems voraussagen. Es kann festgestellt werden, ob eine Systembeschreibung (Spezifikation) in sich konsistent ist, ob bestimmte Eigenschaften garantiert werden können und ob die Anforderungen richtig entworfen und implementiert wurden. Außerdem kann die Spezifikation für die Simulation/Animation, zur Codegenerierung, zur Testgenerierung und zur Testauswertung benutzt werden.

In welchen Bereichen können formale Methoden besonders gut eingesetzt werden? Zum Beispiel Event-B und ASMs (Abstract State Machines) werden verwendet, um sicherheitskritische Systeme (ein Beispiel wäre die Pariser RER Bahn, die vollautomatisch fährt und noch nie einen Fehler hatte) und auch stark verteilte Softwaresysteme zu entwickeln. Wenn etwa in einer Produktionsstraße mit einer Reihe von Robotern mit gleicher Software ein Roboter ausfällt, so sollen die anderen Roboter den Fehler erkennen und die Aufgaben des defekten Roboters unter sich aufteilen. Für derartig komplexe Anwendungen eignen sich formale Methoden.

Es gibt aber auch andere Anwendungsbeispiele, wie zum Beispiel Dialysegeräte, Herzschrittmacher oder Flugzeug-Komponenten. All diese Systeme sind repräsentativ für sicherheitskritische, eingebettete System und die erste Herausforderung besteht in der Modellierung der Systeme. Die zweite Herausforderung ist dann der Nachweis der Einhaltung der Sicherheitsanforderungen und der richtigen Funktion unter Rücksichtnahme auf das physische Verhalten der Geräte.

Wie unterscheidet sich die Entwicklung mit formalen Methoden von der herkömmlichen Softwareentwicklung?

Es verschiebt sich einiges an Aufwand und Zeitverbrauch im Projekt: Es wird mehr Sorgfalt in die Anforderungsanalyse, die Spezifikation und das Grob-Design gesteckt; dieser Mehraufwand kann aber dadurch wieder hereingeholt oder sogar überkompensiert werden, dass während der Implementierung wesentlich weniger Spezifikations- und Designfehler mühsam identifiziert und behoben werden müssen und auch die Testphase schneller durchlaufen werden kann. Bei der Auswahl geeigneter, modell-basierter Methoden kann das für Spezifikation, Validierung und Verifikation erstellte Modell auch zur Unterstützung von Implementierung, Test-Suite-Erstellung, Dokumentation und schließlich auch Wartung wiederverwendet werden.

Welche Eigenschaften hat die Entwicklung mit formalen Methoden?

Der Entwickler muss das System besser kennen! Der mit der Spezifikation beauftragte Systementwickler ist gezwungen, sich mehr Gedanken über das zu entwickelnde System zu machen und er muss es im Detail verstehen. Sein Zeitaufwand wird wesentlich höher sein als sonst. Da er jedoch genauer darüber nachdenkt, was zu implementieren ist, werden die folgenden Schritte (Entwurf, Implementierung, Integration) weniger experimenteller Natur sein, weniger Fehler verursachen und Zeit einsparen.

Validierung Mit formalen Methoden kann das System noch vor der Implementierung durch Animation (Simulation) validiert werden.

Verifikation Durch Verifikation wird überprüft, ob die Spezifikation in sich konsistent (frei von Widersprüchen) ist, ob bestimmte Eigenschaften (z.B. Sicherheitsanforderungen) garantiert werden können und ob die Anforderungen richtig umgesetzt wurden.

Mensch-zu-Mensch-Kommunikation Mit einer formalen Spezifikation liegen präzise Aussagen (ohne Zweideutigkeiten) über das gewünschte Verhalten vor. Formalisierung unterstützt damit die eindeutige Kommunikation unter den Entwicklern.

Automatische Code Generierung Manche (operationale) Formalismen erlauben bei einem genügend hohen Detaillierungsgrad eine automatische Code-Generierung aus der Anforderungsspezifikation. Allerdings muss der generierte Code meist noch nachgebessert werden.

Können formale Methoden alle Softwarefehler vermeiden? Von allen Fehlern, die bei der Inbetriebnahme und im Betrieb gefunden werden, kommen die meisten und die teuersten aus der Anforderungsspezifikation. Die Fehler aus der Implementierung sind seltener und oft einfacher (billiger) zu korrigieren. Die Spezifikationsfehler können sich durch die ganze Implementierung ziehen und große Änderungen nötig machen. Die schwerwiegendsten Fehler bestehen darin, dass nicht das gewünschte Verhalten spezifiziert wurde. Dies kann durch Validierung im ersten Schritt geprüft werden. Der nächst-schwerwiegende Fehler besteht darin, dass der Entwurf die Anforderungen nicht erfüllt.

Mit welchem Aufwand ist zu rechnen, wenn man formale Methoden einsetzt?

Der Aufwand bei der Verwendung von formalen Methoden ist bei der Anforderungsspezifikation relativ niedrig und die Anzahl der Fehler, die dabei gefunden werden können, verhältnismäßig hoch. Bei der Implementierung ist ihre Anwendung aufwendiger, und die Anzahl der Fehler, die sie aufdecken können, niedriger. Abhängig von den möglichen Fehlerkosten (fehlerhafte sicherheitskritische Systeme können Leben gefährden), kann aber auch in dieser Phase der Einsatz sinnvoll sein.

Die Autorin: Dr. Christine Natschläger hat ein Diplom in Software Engineering im Medizinbereich und einen Master in Information Engineering & -Management. Ihre Doktorarbeit verfasste Sie zu den Themen BPMN (und deontische Logik). Seit 2004 forscht sie am Software Competence Center Hagenberg in den Bereichen Business Process Modelling (mit formalen Definitionen) und Process Mining. Seit 2015 leitet sie den Forschungsschwerpunkt Rigorous Methods in Software Engineering.

Mehr Information: In einem jüngeren Beispiel über die erfolgreiche Einführung formaler Methoden berichten die Entwickler von Amazon Web Services und wie sie dadurch Software-Qualität und Produktivität verbessern konnten – siehe dazu: How Amazon Web Services Uses Formal Methods: http://cacm.acm.org/magazines/2015/4/184701-how-amazon-web-services-uses-formal-methods/abstract

Das Software Competence Center Hagenberg war auch Co-Organisator der ABZ 2016 – Die internationale Konferenz, bei der Entwickler und Anwender der wichtigsten modell-basierten formalen Methoden zusammen kommen: http://www.cdcc.faw.jku.at/ABZ2016/

Veröffentlicht unter IT-Management, Software | Hinterlasse einen Kommentar

Gartner-Prognose: Weltweite IT-Ausgaben werden 2016 stagnieren Analysten präsentieren aktuellen Ausblick zu den IT-Ausgaben in einem Gartner Webinar am 12. Juli

Laut dem IT-Research und Beratungsunternehmen Gartner werden die weltweiten IT-Ausgaben im Jahr 2016 stagnieren und sich auf 3,41 Billionen US-Dollar belaufen (siehe Tabelle 1). Die Prognose im vorherigen Quartal ging noch von einem negativen Wachstum von 0,5 Prozent aus. Die Veränderung in der Prognose ist hauptsächlich auf Währungsschwankungen zurückzuführen.

„Der aktuelle Gartner-Forecast zu den weltweiten IT-Ausgaben geht noch von der Annahme aus, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Union nicht verlassen wird. Mit dem Austritt von UK wird das Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung wahrscheinlich deutlich sinken und die Preise werden steigen. Das wird Auswirkungen auf die IT-Ausgaben in UK, Westeuropa und weltweit haben“, erläutert John-David Lovelock,  Research Vice President bei Gartner.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung unten, anbei und unter diesem Link: http://www.gartner.com/newsroom/id/3368517.

Das aktuelle Zahlenmaterial von Gartner finden Sie unter diesem Link: https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AhR1ZZAaxL8PdGh6dmJtcEhUaU01c0FxS2NOVHdVdVE&usp=drive_web#gid=7.

Pressemeldung: 2016_ITSpendingForecast – Q216- July 7 EMEA

Veröffentlicht unter IT-Management | Hinterlasse einen Kommentar

Werbeplanung.at präsentiert das Programm des Training Days am SUMMIT 15

Wien, 7. Mai 2014 – Wir präsentieren das Programm für den ersten Tag Österreichs bedeutendster Digital-Communication Conference & Expo, den Werbeplanung.at SUMMIT: am Training Day, dem ersten Tag der erstmals dreitägigen Conference, werden vier parallele Vortragsstränge, die sich den Themen Facebook Advertising, Content Marketing, RTA für Publisher und RTA für Advertiser in vier Modulen in Form von Workshops und interaktive Vorträge widmen, abgehalten.

Am 30. Juni 2015 erwartet die Teilnehmer der DACH-Konferenz ein facettenreiches Programm: 16 nationale und internationale Referenten sowie 16 Medien- und Agenturvertreter werden in der Wiener Hofburg auf den vier Bühnen des Training Days stehen. In den insgesamt 21 Vortragspanels vermitteln führende Experten aus der Agenturszene sowie Visionäre aus Kommunikation und Medien wertvolles Know- how zum gewinnbringenden Einsatz von digitalem Marketing im Unternehmen. Zielgruppe des ersten Tages der insgesamt dreitägigen Veranstaltung sind in erster Linie Mitarbeiter aus werbetreibenden Unternehmen, Agenturen und Medienhäusern, die sich vor Ort über die aktuellen Möglichkeiten und Trends in der Digital-Branche informieren und die Gelegenheit nutzen wollen, sich mit denVortragenden und Besuchern auszutauschen.

Bernd Platzer, SUMMIT-Mastermind und Werbeplanung.at-Herausgeber über das Konzept des Training Days: „Der Werbeplanung.at SUMMIT hat sich in den vergangenen Jahren als fixe Größe etabliert und zählt zu den Top-Events für digitales Marketing und neue Medien im deutschen Sprachraum. Heuer wollen wir unseren Besuchern erstmals die Möglichkeit geben, an einem vorangestellten Training Day ihr Know-how auf eine gemeinsame Basis mit den anderen Akteuren der Branche zu bringen. Die Besucher können sich an diesem Tag erstmals in Form von Workshops und interaktiven Präsentationen über die aktuellen Möglichkeiten in der Digital-Branche informieren und erhalten konkrete Inputs zur erfolgreichen Umsetzung im eigenen Daily Business“.Zum diesjährigen Motto sagt Platzer: „Wir haben uns viele Jahre darüber unterhalten, was es Neues am Markt gibt, wo welche Ideen geboren werden, welche Schritte automatisiert werden können und welche Visionen bald Realität werden können. Heuer widmen wir uns ganz der Integration dieser Möglichkeiten in die Unternehmen unserer Besucher. Denn die Theorie hilft nur dann, wenn ich sie in der Praxis umsetzen kann, ganz getreu unserem Motto Get your digital Business real“.

 

Über den Werbeplanung.at SUMMIT

Beim Werbeplanung.at SUMMIT handelt es sich um Österreichs bedeutendste Digital-Communication-Conference & Expo. Der Kongress hatte 2009 sein erfolgreiches Debüt und erfreut sich seither wachsender Teilnehmerzahlen (zuletzt 1.900 Besucher). Die bereits siebte Ausgabe findet vom 30. Juni bis 2. Juli 2015 unter dem Motto „Get your digital Business real“ in der Wiener Hofburg statt. Hochkarätige internationale und nationale ExpertInnen berichten beim dreitägigen Kongress in Wien aus ihrem Erfahrungsschatz, in Diskussionsforen werden Status Quo, Best Practices und Zukunftsaussichten des digitalen Marketings im D-A-CH-Raum erörtert. Das Event zeigt die Auswirkungen der Digitalisierung auf die „klassischen“ Mediengattungen wie TV, Radio und Außenwerbung, globale Trends und ihre Impacts auf die Gesellschaft. Das Augenmerk für 2015 liegt in der Implementierung der digitalen Prozesse in den agierenden Unternehmen. Der Ausbau der Conference & Expo in den D-A-CH-Raum wird vorangetrieben.

Ziel der Herausgeber von Werbeplanung.at ist es, die interessierte Fachöffentlichkeit über Digitales Marketing in Österreich zu informieren und diese Kommunikationsdisziplin zu fördern.

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Studie von Automic zeigt: Deutsche Unternehmen bei Big Data weiter als amerikanische und britische

Deutsche Führungskräfte aber pessimistisch gegenüber den Erfolgsaussichten ihrer Big-Data-Strategie

Mörfelden-Walldorf, 03. Februar 2015 — 73 Prozent der deutschen Unternehmen haben entweder bereits eine Big-Data-Strategie entwickelt oder sind derzeit in einer frühen Phase der Umsetzung. Das geht aus einer internationalen Studie von Automic (www.automic.com) mit dem Titel „Driving Business Value and Agility“ hervor. Damit wird Big Data in Deutschland offenbar schneller umgesetzt als in den USA, wo erst 70 Prozent der Unternehmen eine Strategie entwickelt haben oder umsetzen, Frankreich (56 Prozent) und Großbritannien (41 Prozent). Gleichzeitig sind deutsche Unternehmen in Anbetracht ihrer Erfolgsaussichten am pessimistischsten: Nur 40 Prozent derjenigen, die bereits eine Big-Data-Strategie entwickeln oder umsetzen, gehen davon aus, dass sie größtenteils oder komplett erfolgreich sein wird. Dagegen versprechen sich in Großbritannien 76 Prozent, in Frankreich 70 Prozent und in den USA 69 Prozent Erfolge.

Die von Automic beauftragte und vom Marktforschungsinstitut Vanson Bourne durchgeführte Studie befragte je 100 Entscheider aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA. Befragt wurden Führungskräfte aus Unternehmen der Branchen Energie und Versorgung, Finanzdienstleistung, Einzelhandel und Telekommunikation.

Lediglich 18 Prozent der deutschen Entscheider, die Big Data nutzen wollen, wissen noch nicht, wie. Das ist der geringste Wert weltweit (USA 23 Prozent, Frankreich 34 Prozent und Großbritannien 42 Prozent) und zeigt, wie weit deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich bei der Umsetzung von Big Data voraus sind.

Viele Unternehmen kämpfen nicht nur mit der zu analysierenden Datenmenge, sondern auch mit der großen Zahl von Datenquellen. Plattformen wie Hadoop können dabei helfen, große Mengen komplexer, unstrukturierter Daten zu analysieren. Die Steuerung ist allerdings sehr zeitaufwendig und kann schnell zu Engpässen führen, die sich negativ auf die Einhaltung der Service Level Agreements auswirken. Automatisierung ermöglicht den Datenaustausch zwischen vielen Applikationen wie beispielsweise Hadoop, reduziert die Kosten und erhöht den Mehrwert von Big Data.

„Wir wissen, dass deutsche Unternehmen Vorreiter bei der Prozessautomatisierung sind. Das ist vielleicht der Grund, warum sie im Bereich Big Data viel weiter sind als Unternehmen in anderen Ländern“, erklärt Stefan Zeitzen, Senior Vice President Sales and Services Central EMEA von Automic. „Es ist wichtig, die Megatrends Cloud, Mobility, Big Data und Internet of Things miteinander zu verknüpfen. Das geht nur durch Automatisierung. Sie ermöglicht Unternehmen wettbewerbsfähiger und agiler zu werden und schnell Mehrwert zu generieren.“

1. Automic Global Survey pt.2 (Jan 2015) DE[2]

Automic BigData Studie: Wo steht Ihr Unternehmen derzeit in Sachen BigData?

2. Automic Global Survey pt.2 (Jan 2015)[1]

Automic BigData Studie: Wie schätzen Sie den Erfolg ihrer laufenden oder geplanten BigData Vorhaben ein?

Über die Studie

Die von Automic beauftragte Untersuchung wurde von Vanson Bourne durchgeführt. Der Marktforscher befragte insgesamt 400 Business- und IT-Entscheider des oberen Managements aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA (100 pro Land). Sie arbeiten für Energiekonzerne und Versorger, Finanzdienstleister, den Einzelhandel und Telekommunikationsanbieter.

Über Automic

Automic ist ein führendes Unternehmen im Bereich Business Automation. Es hilft Unternehmen durch die Automatisierung ihrer IT-Landschaft Wettbewerbsvorteile zu generieren – von Anwendungen, die im eigenen Rechenzentrum betrieben werden, bis zu Cloud Services; von Big Data-Lösungen bis zum Internet der Dinge. Automic hat Niederlassungen in den USA, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum. Es unterstützt mehr als 2.600 Kunden, darunter Bosch, PSA, BT, Carphone Warehouse, Deutsche Post, Societe Generale, TUI und Swisscom. Automic befindet sich im Besitz von EQT. Weitere Informationen unter www.automic.com.

Pressekontakt

Team Automic
c/o BallouPR GmbH
Nicole Schaar
automic@balloupr.com
Tel.: +49 152 554 77120

 

{update: Grafiken hinzugefügt}

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Business Value of IT | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar